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Interessantes aus Enslingen

Im halbjährig erscheinenden Veranstaltungsprogramm der Geschichts-Werkstatt Förderverein Stadtarchiv und Kreisarchiv Schwäbisch Hall ist der Arbeitskreis Ortsgeschichte Enslingen seit dem Sommerhalbjahr 2005 regelmäßig mit Projekten vertreten. Das Veranstaltungsprogramm umfasst Vorträge, Diskussionsrunden, thematische Stadt- und Archivführungen sowie Workshops.

Marianne ‚Fink Dorfstraße Enslingen

 

 Marianne Fink,                    geboren 1920 als jüngstes Kind der Pfarrerseheleute Wilhelm Fink und Hedwig, geb. Teufel in Enslingen, geht früh ihren Neigungen der Malerei, Gestaltung von Puppenköpfen und Schnitzereien nach.

Das von ihr gemalte Motiv der „Dorfstraße in Enslingen“ erzählt zugleich von ihrer Kindheit und Jugend im Pfarrdorf Enslingen, wo ihr Vater 1908 die Pfarrei bezieht.

Marianne studiert von 1938 bis 1942 „freie Kunst“ in Stuttgart.  Eine Existenz als Künstlerin ist ihr in der Kriegs- und Nachkriegszeit nicht gegeben. Ihr öffentlich künstlerisches Engagement beginnt  nach ihrer beruflichen Laufbahn als Zeichen-Werklehrerin an verschiedenen Schulen. In Blaubeuren findet 1985 die Uraufführung „Schöne Lau“ statt. Da ist Marianne Fink 65 Jahre alt und Ruheständlerin.  Die Marionetten sind – wie auch die textile Raumgestaltung – aus eigener Hand gefertigt.

Hommage an Enslingen

Mit ihrem Drehbuch zum Marionetten-Spiel „Das Nixlein Wirrliwell“ erinnern sich die beiden Schwestern Gisela Stübler (Augsburg) und Marianne Fink an ihre „Kinderheimat von 2 Generationen in einem kleinen Dorf im Kochertal, in der Zeit zwischen 1920 und 1950 (Enslingen)“.

00 Marionettenspiel Nixlein Wirrliwell
Marionettenspiel Nixlein Wirrliwell

 

Von der Künstlerin und ihren Werken gibt es in loser Folge mehr zu zeigen und zu berichten.

 

Herzlichen Dank Georg Stübler und Gisela Stübler für das zur Verfügung gestellte Material aus dem Nachlass ihrer 1997 verstorbenen Tante Marianne Fink