Freitag, den 12. Juli 2013: Saat und Ernte im 18. und 19. Jahrhundert

Getreide Hochwasser

12. Juli 2013: Zwanzig Gäste erfahren von Hermann Kratochvil  über die „Urbarmachung“, Anbau und Sorgen um das Gedeihen, tatsächlich lässt sich – trotz wiederholter Nachsaat – kein einziger Hafer sehen. In den Berichten von Edith Rößler, Ilse Otterbach und Liselotte Kratochvil kommen Anlässe und Hintergründe der Aufzeichnungen in den Archiven zur Sprache.

 

Hermann Kratochvil hat ein Stück Land im Garten urbar gemacht um es nach alter Sitte mit Kern und Korn zu bebauen.

Edith Rössler, Ilse Otterbach und Liselotte Kratochvil informieren zum Anbau in Akten, Bänden und Rechnungen der Archive. Frühe Begriffe und frühe Speisen werden ausgelegt und erprobt.

1592 Schatzung, 1640 „ruinierte Felder“  und Eid ablegen „mit aufgehobenen Zweyen Fingern“ 1662 zeigt unter vielem anderen wie hoch der Marktwert und die Sicherung der Nahrung gehandelt wurde und heute noch wird. Sichtbar auch in den Verträgen zum Altenteil, damals Leibgeding.

Anhand der Abgaben können alte und neue Anbauten nachgewiesen werden.  Liselotte Kratochvil

Die Landwirtschaft in der württembergischen „Ämterversammlung“, als „Landwirtschaftlicher Notstand“ und in ihrer Abhängigkeit von Viehbestand und Futtermitteln thematisiert Ilse Otterbach. Hier geht es auch um die Erhöhung der Produktion durch die Chemie.

Edith Rössler unternimmt Vergleiche der Erhebungen von 1933, 1934, 1948 und 1977. Fruchtarten, Anbauflächen nach Ertrag und „eingesäter Fläche“ wird voneinander unterschieden. Die Ausweisung richtet sich nach Art, Hektar und Ar. Die Bodennutzungserhebung betr. „Ablieferungssoll“ handelt von der „katastrophalen Lage“ und der „Unterbindung von Schwarzhandel“.

 

12.07.13 Probieren
Probieren

Grundlage für den Genuss von verschiedenen Getreidegerichten sind Speisepläne aus dem Spital Schwäbisch Hall. Neben Suppen und Gemüse wurde dort  Brei aus Erbsen, Brot, Gersten Hafer, Kern und Hirse gereicht.

12.07.13 Kleingruppe
Auf Gartenstühlen

Die landwirtschaftliche Praxis aus den Jahren 1905, 1939 und 1953 ist in den Tagebüchern von Karl Feuchter und Wilhelm Otterbach, beide aus Gaisdorf, ersichtlich. „Saat und Ernte“: ein komplexes,  geschichtsträchtiges Unternehmen!

12.04.13 Auf der Bank
Auf der Bank

 

12.07.13 Betrachtungen
Betrachtungen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.07.13 Im Gespräch
Im Gespräch

 

12.07.13 Fachsimpeln
Fachsimpeln
12.07.13 Getreidegerichte
Getreidegerichte

 

 

 

 

 

 

 

 

11. Juli 2013: Wir hier: versteckt hinter Hecken, Büschen, Bäumen. 

Warum so heimlich?

Die Bedeutung vom landwirtschaftlichen Anbau in der Geschichte ist Thema am 12. Juli 2013, ab 19 Uhr im Garten „Kratochvil“, Brückenweg 9, Enslingen, Gemeinde Untermünkheim.

 

Mitte Juni 2013: Eine neue Ära beginnt: 

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Blaue Blüte

Auf einem winzig kleinen Fleckchen Erde,

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Ansätze
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reckt und streckt sich

 

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ausbreiten

Inmitten von Bäumen, Büschen, Brennnesseln und Gras lugen die Neulinge hervor. 

  Ein wagemutiges Experiment. 

  Ob es gelingt?

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Variationen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hochwasser am 01.06.13 

09 01.06.13 Brückenweg 9
01.06.13 Unter Wasser

 

 

 

 

 

 

 

 

05 01.06.13 Brückenweg 9
01.06.13 Rettung aus der Not
07 01.06.13 Brückenweg 9
01.06.13 Gänseblümchen versinken
03 01.06.13 Brückenweg 9
01.06.13 Wasser rundum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweis auf die Veranstaltung Saat und Ernte: 

Am Freitag, den 12. Juli 2013, ab 19 Uhr im Garten „Kratochvil“, Enslingen, Brückenweg 9/1, wird das Thema Saat und Ernte im 18. und 19. Jahrhundert von einem Team vorgestellt.

Der historische Einblick wird durch den Wuchs früherer Anbauarten im Garten erfahrbar – wenn auch der Samen heute nicht der gleiche ist wie seinerzeit.

An Kostproben soll es nicht fehlen!

Werdegang: 

20. März 2013: der Frühling lässt auf sich warten. Also vorkeimen.

01 20.03.13
Vorkeimen

 

 

 

 

02 20.03.13
Im Treppenhaus

13.04.13: Endlich ist es soweit, „wir dürfen raus in den Garten“!

01 13.04.13
Endlich scheint die Sonne

 

02.13.04.13 Das Beet
Im eigenen Beet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

03 13.04.13 Zur Markierung
Fluchtstäbe für Saatreihen

Am 19.04.13

01.19.04.13
Durchbruch
02 19.04.13
Zum Beispiel die Gerste